Zürcher Institut für Neurofeedback

Gesundheit und Leistung ist Kopfsache  

Migräne Behandlung und weitergehende Informationen:

Bis zu 14 Prozent der Frauen und acht Prozent der Männer leiden an Migräne. Hinzu kommen vier bis fünf Prozent der Kinder bis zur Pubertät.

Migräne lässt sich sehr gut durch Bio- und Neurofeedback therapieren. In unserer Praxis liegt die Erfolgsquote bei 8 von 10 Patienten.  

Was die Kopfschmerzattacken genau verursacht, ist noch nicht ganz geklärt. Es spielen wohl mehrere Faktoren eine Rolle - auch eine genetische Anfälligkeit von Betroffenen. Doch vieles spricht für eine Störung im Gehirn: Im Hirnstamm gibt es ein sogenanntes Migränezentrum, bestehend aus vielen Nervenzellen, das überempfindlich auf Reize reagiert. Die Migräneattacke beginnt, wenn diese Nervenzellen etwa durch Stress, Licht oder Lärm aktiviert werden - Fachleute sprechen von sogenannten Triggerfaktoren.

Artikel in Spiegel Online vom 22. August 2017 nennt als die Nr 1 Therapieform mit am meisten Erfolgschancen Bio- und Neurofeedback: 

"Bei mehr als drei Attacken pro Monat ist es ratsam, ihnen auch nicht-medikamentös entgegenzuwirken. Es ist deshalb sinnvoll, zunächst einen Monat lang jede Migräneattacke und mögliche Auslöser zu notieren. Anschließend sollten die identifizierten Trigger möglichst vermieden werden. Ein regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus kann dazu beitragen, die Häufigkeit der Attacken zu verringern. Auch regelmäßiger, moderater Ausdauersport (Fahrradfahren, Schwimmen, Joggen) hilft. Weitere Verfahren sind: 

  • die Biofeedback-Therapie: Körpermarker wie etwa der Blutdruck werden in sicht- oder hörbare Signale umgesetzt. Der Betroffene lernt so leichter, wie er diese Signale verändern kann - also die Gefäßweite willkürlich zu beeinflussen. Und so die Schmerzintensität positiv zu steuern."

 http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/migraene-was-hilft-gegen-das-gewitter-im-kopf-a-1160994.html